Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Typisch für Schwedenhäuser ist häufig der farbenfrohe Anstrich. Viele dieser Häuser sind im charakteristischen Schwedenrot gehalten. Aber auch Farben wie Gelb (Gutsherrengelb) und Blau sind sehr beliebte Fassadenfarben unter den Schwedenhausbesitzern. Die Fenster und Türen setzen sich kontrastreich durch einen weissen Anstrich ab. Oftmals weisen diese Häuser auch einen Kapitäns- oder Friesengiebel auf. Beim Dach können sich Bauherren wahlweise für ein Satteldach, ein Zwerchdach oder ein Mansarddach entscheiden. Ein Keller ist bei einem Schwedenhaus in der Regel nicht vorgesehen. Gebaut werden Schwedenhäuser ganz traditionell aus skandinavischem Holz. Diese gelten als stabil, langlebig und robust.
Der Charakter eines Schwedenhauses wird nicht nur durch die Farbe bestimmt. Auch wenn viele Schwedenhäuser in dem typischen Schwedenrot gehalten sind, gibt es zahlreiche andere Merkmale. Die Architektur eines Schwedenhauses zeichnet sich beispielsweise dadurch aus, dass klassischerweise Sprossenfenster eingesetzt werden. Rahmen und Türen sind breit abgesetzt und zumeist weiss gestrichen. Zur Architektur vieler Schwedenhäuser gehört ausserdem ein Balkon, der durch Balken abgestützt wird. Dieser Balkon verleiht dem Haus einen Rahmen und verleiht ihm so etwas wie eine kleine Veranda.
Holz gilt als leichter Baustoff, der gleichzeitig hohen Belastungen standhält. Aus diesem Grund lassen sich mit Holz verschiedene Ideen umsetzen. Der Architektur von Schwedenhäusern sind nahezu keine Grenzen gesetzt und es lassen sich beim Stil auch individuelle Ideen umsetzen. Ob das Schwedenhaus im traditionellen, klassischen Stil errichtet werden soll oder ob du ein modernes, puristisches Holzhaus oder einen einfachen Bungalow bevorzugst, bleibt ganz dir überlassen. Art und Grösse des Hauses sowie die Wohnfläche bestimmt der Bauherr. Grundsätzlich sind auch Doppelhäuser und Hanghäuser im skandinavischen Stil möglich.
Viele Schwedenhäuser sind im traditionellen Schwedenrot gehalten. Es gibt jedoch auch andere Farben, die sich für diese Holzhäuser eignen. Typisch für ein Schwedenhaus ist vor allem, dass optische Kontraste zu erkennen sind. So sind Fenster- und Türrahmen oftmals weiss gestrichen während die Fassaden in kräftigen Farben wie Rot und in einigen Fällen auch in Blau und Gelb erstrahlen. Für das Schwedenrot gibt es auch einen eigenen Namen. Es ist unter der Bezeichnung Falunrot bekannt. Falunrot ist eine spezielle rote Dispersionsfarbe, die vor allem in Schweden produziert wird und sich für den Aussenbereich eignet. Die Bezeichnung Falunrot ist auf den schwedischen Ort gleichen Namens zurückzuführen. Dort gab es bis vor einigen Jahrzehnten eine Kupfermine, die mittlerweile jedoch geschlossen ist. Im Zuge des Kupferbergbaus in Falun wurde ein Pigment gewonnen, das schnell zu einem beliebten Aussenanstrich wurde. In Schweden gab es vorwiegend Holzhäuser und mit dem roten Anstrich ähnelten diese den Backsteinhäusern wohlhabender Mitteleuropäer. Im Laufe der Jahre wurde Schwedenrot zum typischen Anstrich für schwedische Holzhäuser. Auch heute noch wird diese Farbe in Schweden für Holzbauten bevorzugt. Allerdings gibt es auch moderne Versionen dieser Fertighäuser mit grauen, beigen oder pastellfarbenen Fassaden. Die meisten Wünsche lassen sich hier problemlos realisieren.
Dass sich Holzhäuser im skandinavischen Stil zunehmender Beliebtheit erfreuen, liegt nicht nur an der ansprechenden Optik, sondern auch an ihren ökologischen Vorteilen. So zeichnen sich Schwedenhäuser durch folgende Vorteile aus:
Zudem schafft der Baustoff Holz ein behagliches Raumklima im eigenen Zuhause. Der Grund dafür liegt darin, dass Holz von Natur aus die Feuchtigkeit in den Räumen reguliert. Holz kann sowohl Feuchtigkeit aufnehmen als auch an die Raumluft abgeben, wodurch das ganze Jahr über ein angenehmes Wohnklima herrscht. Auch Allergikern kommt dieses Wohnklima zugute, denn Schimmel, Hausstaub, Milben und Pilze haben hier kaum eine Chance. Die Dämmeigenschaften von Schwedenhäusern gelten entsprechend als hervorragend.
Wenn du dich mit dem Thema Hausbau beschäftigst und ein Schwedenhaus bauen möchtest, gilt es im ersten Schritt, Informationen einzuholen. Hast du bereits ein Grundstück und welche Bauvorschriften gelten für die Grundstücke in deiner Region? Ist der Bau eines Schwedenhauses überhaupt möglich? Bei der Finanzierung ist es wichtig, dass du dich über Förderungsmöglichkeiten informierst. Energieeffizientes Bauen wird häufig gefördert. Du solltest dich beim Hausbau auch mit der Frage beschäftigen, ob dein Holzhaus mit erneuerbaren Energien beheizt werden soll. Vielleicht soll auf dem Dach deines Schwedenhauses eine Solaranlage installiert werden? Bedenke vor allem: Der Baustoff Holz muss sorgfältig ausgewählt werden. In der Regel werden für Schwedenhäuser Hölzer von bester Qualität verwendet. Beste Qualität liefern beispielsweise nordische Kiefer und skandinavische Fichte.
Zu beachten ist beim Bau eines Schwedenhauses auch, dass es sich dabei in der Regel um Fertighäuser handelt, die in Holzständerbauweise errichtet werden. Der Vorteil hierbei ist, dass diese Fertighäuser Leichtbauwände haben, die sich bei Bedarf verändern lassen. Sind zukünftig Änderungen geplant, solltest du den Grundriss dennoch entsprechend planen. So können eventuelle zukünftige Anbauten und Veränderungen bereits bei der Planung berücksichtigt werden. Heizkörper, Stromanschlüsse und andere Anschlüsse müssen hierbei bedacht werden. Zudem sollten Bauherren wissen, dass ein Schwedenhaus in der Regel ohne Keller gebaut wird. Typischerweise werden Schwedenhäuser auf einer Bodenplatte errichtet. Werden zusätzliche Abstellräume benötigt, können Nebenhäuser oder Gartenhäuser errichtet werden. Einige Anbieter von Fertighäusern ermöglichen Bauherren jedoch auch den Wunsch nach einem Schwedenhaus mit Keller.
Ein Blitzschlag kann in Gebäuden zu erheblichen Schäden führen. Ohne Blitzschutzanlage können durch Überspannungen technische Geräte zerstört werden. Auch ein Hausbrand ist aufgrund der enormen Hitzeentwicklung eines Blitzes möglich. Ein modernes Blitzschutzsystem leitet hingegen den Strom ab, sodass er Gebäude und Einrichtung nicht schädigen kann. Die auf dem Dach installierten Anlagen erhöhen die Sicherheit. Sie bestehen aus einer Fangeinrichtung und einer Erdungsanlage. Die Schutzinstallation ist weder aufwändig noch kostenintensiv. Im Folgenden erfährst du, wie du dein Haus effektiv gegen Blitzschlag schützt.
Sichtmauerwerk im Innenbereich liegt voll im Trend. Bis vor einigen Jahren wurde freiliegendes Mauerwerk hauptsächlich als Verblendmauer zur Gestaltung von Aussenmauern eingesetzt. Heute lassen sich immer mehr Bauherrn vom rustikalen Charme unverputzter Steinmauern im Wohnbereich faszinieren. Sichtmauerwerk im Bad, im Esszimmer und sogar im Schlafzimmer – die dekorativen Steine mit ihren breiten Mörtelfugen bieten ungeahnte Gestaltungsmöglichkeiten. Traditionell werden sichtbare Mauern gern mit dicken Holzbalken kombiniert. Aktuell sind gewagte Materialkombinationen mit Produkten aus Aluminium, verchromtem Stahl oder Glas besonders beliebt.
Mit dem Begriff „Jugendstil“ ist ein Stil in den Bereichen Kunst, Architektur und Dekoration gemeint. Dieser war in den 1880er Jahren bis hin zum Beginn des Ersten Weltkriegs sehr beliebt. Ursprünglich kam diese Kunstrichtung aus Deutschland und Österreich, aber sie verbreitete sich schnell nach Paris und in andere europäische Länder. Bis heute gibt es viele Gebäude im Jugendstil. Auch Textilien, Schmuck, Glas, Metallkunst, Keramik, Mosaiken, Kunstwerke und Elemente der Innenarchitektur vieler Gebäude weisen die klassischen Eigenarten des Jugendstils auf. Wichtigste Inspiration der Künstler waren natürliche Formen und Farben sowie fliessende Muster. Hier erfährst du mehr zu den Eigenarten des Stils.
Die Umsetzung von Projekten muss sich an der Realität messen lassen. Dennoch können viele Fragen über eine theoretische Betrachtung gelöst werden. So genannte Machbarkeitsstudien zielen darauf ab, die Durchführung einer Idee verlässlich zu untersuchen. Dabei kommen rationale Entscheidungskriterien zum Tragen, die das Risiko für die Verantwortlichen minimieren. Ein solches Instrument ist ideal für eine komplexe und aufwändige Projektplanung, wie etwa für Bauvorhaben. Hier erfährst du, in welchem Teil einer Projektentwicklung eine solche Machbarkeitsanalyse vorkommt und welche Aspekte sie beinhaltet. Auch findest du hier Informationen zu ihren Grundlagen und Grenzen.
Mathematik und Geometrie sind wichtige Bezugspunkte für die Architektur. Bevor Projekte und Bauvorhaben geplant werden, müssen sie zuerst skizziert und entworfen werden. Die Darstellungen sind dabei ähnlich aufwändig wie die Fertigung von Modellen. Hilfreich für die Darstellung von räumlichen Objekten ist die Axonometrie als isometrische oder dimetrische Darstellung. Werden Bildachsen und Verzerrungen sinnvoll gewählt, ergibt sich ein übersichtlicher Bildeindruck.
Wer eine Pergola selber bauen will, muss kein ausgebildeter Schreiner sein. Wenn es kein massgefertigtes, individuell geplantes Exemplar sein muss, hat der Fachhandel dafür Bausätze jeder Grösse und Ausführung im Angebot. Eine Pergola zu bauen ist immer dann eine passende Lösung, wenn ein Platz Schatten, Schutz vor Witterung oder auch nur ein Dach bekommen soll. Eine Pergola hat meistens eine leichte Rahmenkonstruktion oder steht auf vier Pfeilern. Das Dach besteht entweder nur aus Dachsparren oder ist mit einer gedeckten Verschalung versehen. Ist auf der Terrasse etwas mehr Privatsphäre gewünscht, lässt sich eine Pergola zudem seitlich mit Sichtschutzelementen ausstatten.