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In der Regel ja. Ausserdem ist in bestimmten Orten sogar nach Strassen vorgegeben, welche Art von Gaube überhaupt Verwendung finden darf. Dies hängt zumeist davon ab, wann das entsprechende Gebiet bebaut wurde. Wohnst du in einer Strasse mit Häusern in facettenreichen architektonischen Stilen, werden oftmals keine Beschränkungen auferlegt. Steht dein Haus in einer Siedlung, in der alle Häuser quasi zeitgleich errichtet wurden, dann kann es sein, dass nur bestimmte Gauben zugelassen werden. In den meisten Gemeinden sind diese Arten von Dachgauben üblich:
Insgesamt ist die Verbindungstechnik zwischen Schleppgaube und Dachkonstruktion nicht ganz einfach zu bewerkstelligen, was zu den Nachteilen der Gaubenkonstruktion gehört. Dies ist der Grund dafür, dass selbst versierten Hobbyhandwerkern dringend davon abgeraten wird, eine Dachgaube selbst einzubauen. Der Anschluss an die Dachkonstruktion und den Fussboden, die Dämmung und die Isolierung gegen Feuchtigkeit zwischen Dachneigung und Schleppgaube müssen absolut perfekt sein. Nur so vermeidest du Wärmebrücken und Undichtigkeiten. Werden hier Fehler gemacht, seien sie noch so klein, dringt Wasser ein oder es bildet sich Kondensat. In der Folge kann sich Schimmel ausbreiten. Dachdecker sind die richtigen Ansprechpartner, die dir deine Schleppgaube auf Mass anfertigen oder als günstigen Bausatz anliefern und fachgerecht einpassen.
Das hängt davon ab, wie viel Wohnraum du dazu gewinnen willst. Generell lautet die Faustregel, lieber in die Breite statt in die Höhe zu bauen, wenn es um Dachgauben geht. Grund dafür ist, dass hohe Gauben verstärkt werden müssen, damit sie Wind und Wetter trotzen können. Zudem lassen sich hohe Schleppgauben nicht immer einpassen, weil die Dachneigung zu gering ist. Zu beachten ist ausserdem das Gewicht. Gauben sind schwerer als die reguläre Dachkonstruktion, weshalb zuerst ein Architekt oder Statiker nachprüfen muss, welche Grösse und welches Gewicht eine Schleppgaube haben darf. Ausserdem ist eine hohe Gaube nur ein Zugewinn an Licht, nicht an Wohnfläche. Willst du diese erweitern, ist eine möglichst breite Schleppgaube die Lösung. Alternativ lässt du zwei Dachgauben einbauen, was deinem Haus rein optisch zwei Augen und damit ein freundliches Aussehen beschert.
Architekten können bei der Konstruktion von Dachgauben ihre Fantasie spielen lassen, denn es stehen facettenreiche Varianten zur Verfügung. Einige davon besitzen eine sehr lange Geschichte, denn Gauben wurden bereits von den alten Römern gerne beim Hausbau als zusätzliche Lichtquelle eingesetzt. Es gib:
Ja, diese Variante ist insbesondere bei modernen Häusern recht beliebt. Grund dafür ist, dass sich im Dachgeschoss durch die grosse Fensterfläche ein trendiges Apartment im Stil eines Studios einrichten lässt. Oftmals wird die Dacheindeckung an zwei Stellen durchbrochen, um ein Zwillingspaar von Schleppgauben integrieren zu können. Eine Gaube schafft den notwendigen Platz, um ein komfortables Bett aufstellen zu können, die andere beschert dir einen sonnendurchfluteten Salon. Besonders attraktiv wirken diese Doppelgauben, wenn sie durch einen schmalen Laubengang verbunden und nach aussen um jeweils einen Balkon erweitert werden. Diese aussergewöhnliche Konstruktion ist allerdings nur bei Häusern mit entsprechend steiler Dachneigung möglich und sieht nur dann wirklich gut aus, wenn die Dachfläche entsprechend ausladend ist.
Das hängt massgeblich davon ab, wie breit und hoch die zu integrierende Schleppgaube sein wird und wie steil die Dachneigung ist. Generell gilt, dass die Wohnfläche nur dort gemessen werden darf, wo die lichte Höhe mindestens zwei Meter beträgt. Liegt diese niedriger, darf generell nur die Hälfte als Wohnfläche gerechnet werden. Insofern verdoppelst du quasi die rechenbare Wohnfläche dort, wo du die Schleppgaube in das Dach integrieren lässt. Ausserdem kommt dir der Aussenbereich vor der Gaube zugute, solltest du dich für eine Schleppgaube mit vorgebautem Balkon entscheiden. Tipps hierzu: Wenn du die Seitenwände des Balkons vorziehen und das Schleppdach überhängen lässt, entsteht eine lauschige Laube. Diese lässt sich sogar erweitern, wenn du sie verglasen lässt. Dann erhälst du einen gemütlichen Wintergarten im Dachgeschoss. Er verleiht deinem Haus ein extravagantes Aussehen und ein Wohnambiente, das kaum stimmungsvoller sein könnte.
Der Gesetzgeber schreibt keine Wandstärke vor. Grundsätzlich richtet sich diese aber danach, welche Dämmung verwendet wird und welche Lasten zu tragen sind. Soll beispielsweise das Schleppdach vorgezogen werden, also deutlich überstehen, ist eine stärkere Wandkonstruktion notwendig, um das Gewicht tragen zu können. Vorher ist unbedingt abzuklären, ob die Statik des Hauses dieses Mehrgewicht an der Stelle des Einbaus bewältigen kann. Deshalb werden Schleppgauben gerne paarweise in ein Dach integriert. Auf diese Weise kann die Dachgaube direkt über tragenden Wänden eingebaut werden. Davon sind in jedem Haus zumeist zwei im Innenbereich vorhanden, schon allein, um die Dachkonstruktion aufnehmen zu können. Bei der Dämmung kann es sein, dass du Kompromisse eingehen musst. Natürliche Dämmstoffe haben zweifelsfrei ihre Vorteile, sind aber in der Regel auch recht voluminös. Dies liegt daran, dass im Dämmmaterial reichlich Luft eingelagert ist. Es bringt nichts, den Dämmstoff zu pressen, um eine schlankere Wandstärke zu erreichen. Ist die Luft aus dem Dämmstoff entwichen, mindert das die Isolationswirkung deutlich. Als Alternative werden Dämmmatten aus Kunststoffen angeboten, die teilweise mit Granulaten gefühlt sind. Sie weisen vergleichbar gute Isolationswerte auf, sind aber deutlich dünner als eine natürliche Dämmung.
In der modernen Architektur gibt es viele Gebäude, die eine eindrucksvolle Glasfront mit Glasfassade bieten. Eine bekannte und sehr gut dafür geeignete Konstruktion ist die Pfosten Riegel Fassade. Sie ermöglicht die Verglasung ganzer Gebäudeseiten und ist auch als Dachkonstruktion konzipierbar. Durch die modulare Bauweise ist die Kombination von Öffnungselementen und Glasflächen hier besonders einfach. Das erlaubt die maximale Gestaltungsfreiheit für Architekten. Alles zur Pfosten Riegel Fassade sagen wir dir hier.
Im Wohnungswesen gibt es einen ganzen Dschungel an Begrifflichkeiten, sobald es um Flächenangaben geht. Wohnfläche, Nutzfläche, Hauptnutzfläche, Geschossfläche, Nettowohnfläche – für die meisten ist das sehr verwirrend und unklar. Darüber hinaus führt es zu Missverständnissen zwischen Mietern und Vermietern oder auch beim Erwerb von Immobilien. Mitunter wird auch ein wenig getrickst. So ist etwa die Geschossfläche eher etwas für Architekten und findet doch immer wieder ihren Weg in Mietverträge. Dabei ist für den Mieter und den Käufer in diesem Begriffsdschungel eigentlich vor allem eine Grösse wichtig – die Nettowohnfläche. Alles Wissenswerte dazu gibt es hier.
Holzhäuser im skandinavischen Stil bieten eine perfekte Mischung aus Gemütlichkeit, Naturverbundenheit und traditioneller Architektur. Mit ihrem unvergleichlichen Charme wissen Schwedenhäuser vor allem Familien zu begeistern. Sie sind unkompliziert, gemütlich und bieten Gesundheit und Umwelt zahlreiche Vorteile. So zeichnen sich Schwedenhäuser durch eine hohe Energieeffizienz aus. Auch in den Punkten Widerstandskraft und Robustheit wissen Schwedenhäuser zu überzeugen. Viele sind im typischen Schwedenrot gehalten, es sind jedoch auch andersfarbige Anstriche möglich. Charakteristisch für diese Architektur sind weiss abgesetzte Sprossenfenster und Türen. Ob du die traditionelle schwedische Bauweise bevorzugst oder dein Schwedenhaus ganz individuell gestaltest: Es lassen sich die unterschiedlichsten Wünsche umsetzen.
Tageslicht wirkt stimmungsaufhellend und gesundheitsfördernd und sorgt für eine natürliche Raumatmosphäre. Nicht in allen Innenräumen sind jedoch seitliche Fenster möglich. Eine optimale Lösung oder Alternative bieten hier Oblichter, die für eine ganz natürliche Belichtung von oben sorgen. Welche Funktionen Oberlichter haben, welche Vorteile sie bieten und welche Anforderungen sie erfüllen sollten, erklären wir dir in unserem Ratgeber. Ausserdem erfährst du, wann sich der Einbau bei Neubauten und bei Sanierungen lohnt.
Die Schweiz ist eines der Länder mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen der Welt. Das Wohlstandsniveau ist ziemlich hoch und das durchschnittliche Jahresgehalt bewegt sich bei rund 76.000 Euro – Stand 2020. Die insgesamt 26 Kantone mit ihren deutschen, französischen, italienischen und rätoromanischen Einflüssen sorgen für kulturelle Vielfalt. Als Bauland ist die Schweiz sehr geschätzt. Wer in der Schweiz ein Haus bauen will, hat die Wahl zwischen urbanen und ländlichen Gebieten. Doch Bauland ist in der gesamten Schweiz knapp. Der Chalet-Stil gilt als typische Schweizer Bauart. Daneben gibt es Häuser in Form von Feriendomizilen und Designerhäusern. Hier erfährst du mehr darüber.
In der Schweiz gibt es verschiedene Anforderungen für die Bebauung von Grundstücken. Unter anderem wird durch Verordnungen festgelegt, wie dicht gebaut werden darf und welchen Nutzen die Allgemeinheit haben soll. Für die Baudichteregelung werden vor allem zwei Kennziffern herangezogen: Ausnützungsziffer und Baumassenziffer. Beide Bestimmungen ergänzen sich gegenseitig. Deshalb sollten diese Verordnungen nie isoliert betrachtet werden. Die Baudichteziffern müssen einerseits die öffentlichen Interessen wahren, andererseits aber auch die Bedürfnisse von Privatpersonen beim Bauen und Wohnen abdecken. Hier erfährst du, was die Baumassenziffer bedeutet und welche Rolle sie beim Kauf eines Grundstücks sowie bei der Planung des Wohnraums spielt.