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Das Minihaus – nachhaltig und vielseitig wohnen

Das Minihaus – nachhaltig und vielseitig wohnen

Bei einem Minihaus handelt es sich um ein kleines Haus – praktisch entspricht es einer Wohnung in Hausform. Dabei gibt es so viele unterschiedliche Arten an Minihäusern, wie es Gründe gibt, um in eines zu ziehen. Die Mikrohäuser erfreuen sich zunehmender Beliebtheit bei jungen Singles, Paaren und älteren Menschen bis hin zu Senioren. Sie bieten für viele Menschen eine preiswerte Möglichkeit, sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Sie sind ökologisch nachhaltig, sparen Platz – und bieten zudem die Chance, das eigene Leben zu erleichtern. Ein kleiner Überblick über die Welt der Minihäuser.

Was ist ein Minihaus?

Als Minihäuser gelten Häuser, die kleiner sind als herkömmliche Häuser. Unter dem Begriff fallen sehr viele verschiedene Arten an Häusern und auch Hausgrössen. Eine genaue Abgrenzung zu einem gewöhnlichen Haus gibt es daher nicht. Charakteristisch bei einem Minihaus ist jedoch die bewusste Reduktion der Wohnfläche. In der Regel handelt es sich bei Minihäusern um sehr moderne Häuser mit hoher Energieeffizienz. Ein Minihaus wird auch als Mikrohaus oder Singlehaus bezeichnet. Es gibt die verschiedensten Formen und Grundrisse und sie kommen sowohl eigenständig als auch etwa als Anbau oder im Garten vor.

Was für Minihäuser gibt es?

Die Bezeichnung Minihaus grenzt ein Haus zunächst einmal nur hinsichtlich der Grösse von herkömmlichen Häusern ab. So gibt es unter ihnen auch Fertighäuser und Bausatzhäuser, die von ihrer Grösse abgesehen keinen Unterschied zu herkömmlichen Häusern aufweisen. So kann ein Mikrohaus etwa auch eine Terrasse oder einen zweiten Stock haben. Zudem gibt es sowohl fertige Musterhäuser als auch individuell von Architekten gestaltete Minihäuser in allen möglichen Varianten. Etwas spezieller ist ein Modulhaus sowie ein mobiles Haus. Zu den mobilen Häusern zählen neben Mobilwohnheimen auch die extra kleinen Tiny-Häuser. Ausserdem gelten auch Gartenhäuser als Minihäuser.

Was für eine Wohnfläche hat ein Mikrohaus?

Es gibt keine klare, festgelegte Grösse, sondern eher einen groben Rahmen. So gelten in etwa Häuser bis 100 Quadratmeter Wohnfläche als Minihäuser. In der Praxis ist das Minihaus im engeren Sinne meist um die 50 Quadratmeter gross. Darunter gibt es noch einmal die Unterscheidung zwischen Minihaus und Tiny-Haus. Ein Tiny-Haus gibt es bereits ab etwa sechs Quadratmeter. Je nach Definition gelten kleine Häuser mit bis zu 37 Quadratmeter oder auch bis zu 50 Quadratmeter als Tiny-Häuser. Im weiten Sinne besteht die Spanne der Wohnfläche bei Minihäusern also etwa zwischen sechs Quadratmeter und 100 Quadratmeter.

Was ist ein Modulhaus?

Eine weitere besondere Art an Minihaus stellt das Modulhaus dar. Ein Modulhaus besteht aus einem oder auch mehreren miteinander kombinierbaren Modulen nach einem Baukastenprinzip. So gibt es etwa Containerhäuser, die aus ehemaligen See- und Frachtcontainern bestehen. Diese werden sowohl optisch als auch funktional zumeist mit einer Holzverkleidung hochwertig umgebaut und bieten dann viele individuelle Kombinationsmöglichkeiten. Es gibt aber auch Modulhäuser mit Holzbauweise oder aus diversen Kombinationen. Hier dienen Architekten oder die Baufirmen selbst als Berater für teils hochgradig individuelle Baupläne.

Wer interessiert sich für ein Minihaus?

Besonders interessant sind Minihäuser vor allem für folgende Gruppen:

  • Singles – nicht umsonst ist ein Synonym für das Minihaus auch Singlehaus. Es bietet für eine Person die Möglichkeit, ein eigenes Haus zu haben, ohne unnötig Platz zu verschwenden.
  • Paare und kleine Familien – tatsächlich sind die grösseren Minihäuser auch für Paare und sogar für kleinere Familien interessant, insbesondere als günstige Möglichkeit zum Eigenheim.
  • Hausbesitzer und Senioren – es gibt viele Menschen, die in zu gross gewordenen Häusern wohnen, insbesondere Senioren, deren Einfamilienhäuser für eine Person unnötige Mühe bereiten.

Welche Vorteile hat ein Minihaus oder Mikrohaus?

  • Ein Minihaus ist eine preiswerte Möglichkeit für ein Eigenheim. Je nach finanzieller Situation ist es für viele sogar die einzige Möglichkeit. Das gilt sowohl für den Kauf als auch für den Unterhalt des kleineren Hauses.
  • Grundsätzlich ist ein Minihaus ökologisch sinnvoll, da es dank weniger Wohnraum weniger Ressourcen verbraucht. Auch dies gilt wiederum sowohl für die Herstellung als auch für den Betrieb, da ein Minihaus etwa auch weniger Heizenergie benötigt.
  • Bei den mobilen Häusern, speziell bei den Tiny-Häusern, besteht auch eine hohe Mobilität.
  • Bei den Modulhäusern gibt es sehr viele individuelle und auch ausgefallene Gestaltungsmöglichkeiten.

Welche Nachteile hat ein Minihaus oder Singlehaus?

Ein zentraler Nachteil liegt natürlich in der geringeren Wohnfläche selbst:

  • Es gibt zu wenig Platz für viele Personen. Für grössere Familien ist es daher eher ungeeignet.
  • Du hast weniger Stauraum für Gegenstände.

Ein anderer Nachteil oder zumindest eine Schwierigkeit bei einem Minihaus besteht in dem Finden eines passenden Grundstückes. Grundsätzlich sind Grünstücke eher für grössere Häuser ausgelegt. Das muss natürlich kein Nachteil sein, sofern die finanzielle Situation das hergibt. Es ist jedoch schwierig, passend zum günstigeren kleinen Haus auch ein günstigeres kleineres Grundstück zu bekommen. Das gilt sowohl für den Kauf als auch für das Pachten. Dazu kommt, dass es, je Minihausart, auch Schwierigkeiten bei der Baugenehmigung geben kann.

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