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Den Riegelbau gibt es in der Schweiz seit etwa 400 Jahren. So eine Konstruktion besteht aus einem Mauersockel mit Schwelle. Zwischen Schwelle und Rähm befinden sich Streben, die sogenannten waagerechten Riegel. Sie sind per Zapfen verbunden. Das Riegelhaus fällt unter den Oberbegriff Fachwerk. Die Fachwerkbauweise ist die traditionsreichste Bauweise in Mittel- und Westeuropa. Fachwerk besteht im Grunde genommen aus mehreren Stäben oder Balken, die an den beiden Enden miteinander verbunden werden. In den einzelnen so entstandenen Elementen kommen Zug- und Druckkräfte zum Tragen, die die Stabilität von Fachwerkbauten gewährleisten.
Riegelhäuser bestimmen in Europa vielerorts noch das Bild in Städten und Dörfern – insbesondere in Frankreich und in England. Aber wird heute Fachwerk gebaut? Das ist tatsächlich der Fall. Verschiedene Fachbetriebe für Holzbau in Deutschland, Österreich und der Schweiz sanieren nicht nur Fachwerkhäuser, sondern erstellen sie auch neu. Anders als früher werden die Zwischenräume, also die einzelnen Gefache, nicht mit Holzgeflecht gefüllt, sondern man nutzt moderne Baustoffe. Die Ausfüllung wird gemauert. Das ist auch bei sanierten Riegelbauten oft der Fall. Wenn du dich mit dem Gedanken trägst, einen Riegelbau erstellen zu lassen oder ein altes Riegelhaus zu sanieren, schau dich einfach im Internet um. Die Architekten und Handwerker, die einen Riegelbau erstellen oder sanieren können, zeigen ihr Können auf ihren Webseiten.
Holz ist ein Baustoff, der gegenüber anderen Materialien zahlreiche Vorteile hat:
Normalerweise heisst es: Massivbau oder Elementbau. Sowohl der Massivbau als auch der Elementbau haben ihre Vor- und Nachteile. Die Hybridbauten können ganz unterschiedliche Formen annehmen:
Die Massivholzbauweise kannst du dir als eine moderne Entwicklung des Blockhausbaus vorstellen. Decken und Wände bestehen aus vorgefertigten Holzplatten. Beim Rohbau setzen die Arbeiter die einzelnen Elemente einfach zusammen. Betonelemente kennst du vielleicht, wenn du die ehemalige DDR bereist hast: Hier nannte man das Plattenbau. Mit Ziegelelementen kannst du ebenfalls einen Elementbau erstellen. Wand- und Deckenelemente werden aus Ziegeln in Platten- oder Tafelform vorgefertigt und auf der Baustelle nur noch zusammengefügt. Jede Platte besteht aus einzelnen Ziegelsteinen, die mit Mörtel oder Beton verbunden sind.
Der Riegelbau ist in der Schweiz genauso verbreitet wie andere Bauweisen in Holz. Du findest in den verschiedenen Gegenden mal stärker und mal weniger stark vertreten:
Das sind alles verschiedene Möglichkeiten der Fachwerkbauweise. Auch die Skelettbauweise ist in der Schweiz verbreitet.
Mehr als 90 Prozent der alten Bauernhäuser im Thurgau und im Zürcher Weinland sind Riegelhäuser. Aber auch im Kanton Schaffhausen findest du viele alte Riegelhäuser, im westlichen Baselbiet und im Norden des Kantons St. Gallen. Typisch in der Schweiz: Die Balken sind rot bemalt und die Ausfachung ist weiss gehalten. In der Baubranche hat sich ein ganzer Zweig entwickelt, der sich mit dem traditionellen Handwerk beschäftigt. Fachwerk heisst heute nicht, dass die Handwerksbetriebe nur Holz bearbeiten: Werden die Riegelausfachungen beispielsweise komplett verglast, ergeben sich hochmoderne Wohngebäude, Ateliers und Büros. Sogar an den Innenausbau stellt das besondere Anforderungen. Auf Internetseiten wie Fachwerkerleben.ch kannst du dir Inspiration holen, Projekte anstehen und Kontakt mit Fachwerk verarbeitenden Betrieben aufnehmen.
Die Materialien für den Holzriegelbau sind deutlich leichter als das Material, das bei einem Massivbau verwendet wird. Daher wird der Riegelbau oft auch als Leichtbau bezeichnet. Weniger Gewicht bedeutet
Die Gefache im Riegelbau werden heute meist gemauert. Als Abdeckung wird an den Wänden Gipskarton oder Holz in Form von Platten aufgebracht. Spätere Durchbrüche für mehr Fenster, Türen oder Durchreichen sind also gar kein Problem: Der Riegelbau ist flexibel. Zusammengefasst hast du beim Riegelbau also folgende Vorteile:
Allerdings solltest du für einen guten Holzschutz sorgen, denn ein Riegelbau ist anfällig für Schädlinge, insbesondere den Holzwurm.
Wenn es um die Planung und die Gestaltung von Innenräumen geht, kommt die Innenarchitektur zum Einsatz, für die neben der Architektur ein eigenes Studium notwendig ist. Die Stärken liegen in der Kreativität für eine innovative Umgestaltung der Einrichtung, aber auch für erweiterte Vorschläge zu Design und Technik. So werden kleine Räume vergrössert oder eine Einrichtung günstig platziert, um mehr Bewegungsspielraum zu schaffen. Die Innenarchitektur beinhaltet jedoch noch weitaus mehr und ist eine der beliebtesten Ausbildungen in der Schweiz.
So manch eine natürliche Kraft ist einfach stärker als der Mensch. Die Schwerkraft etwa lässt sich nicht besiegen, aber man kann ihre Auswirkungen eingrenzen. Genau das wird bei der Böschungssicherung getan. Der Begriff bezeichnet die Hangsicherung, zum Beispiel beim Bau von Häusern in Hanglagen oder beim Bau von Strassen in hügeligem Gelände. Um in diesen Lagen zu vermeiden, dass die Erdmassen eines Hangs durch die natürliche Erosion oder durch Niederschläge ins Rutschen kommen und den Baugrund oder die Gebäude beschädigen könnten, kann man verschiedene Möglichkeiten zur Befestigung und Böschungssicherung nutzen.
Wurde die Heizung fachgerecht installiert und sitzen die Dichtungen fest? Ist das Parkettdach pünktlich fertig geworden? Welche Fehler sind bei der Oberflächenbehandlung der Bodenbeläge passiert und haben die Fliesen die richtigen Farben? Eine Baudokumentation sollte Antworten auf Fragen wie diese haben. Warum sie für Architekten und Planer so wichtig ist, was darin alles dokumentiert werden kann und für welche Bauprojekte sie sich lohnt – das alles erfährst du in unserer informativen Übersicht. Darüber hinaus erhältst du Infos, welche Möglichkeiten für die Baudokumentation du hast und was es mit der Schweizer Baudokumentation auf sich hat.
Verlegst du Dachlatten senkrecht zu den Lagerhölzern, erreichst du damit beim Dach einen definierten Abstand zwischen der Dachpappe oder der Unterspannbahn und der Dachdeckung. Das wird als Konterlattung bezeichnet. Aber auch im Zusammenhang mit dem Trockenbau kennt man die Konterlattung. Hier bezeichnet sie die Unterkonstruktion der abgehängten Decke oder der Wandverkleidung. Aber zurück zum Dach: Wie erstellt man so eine Konterlattung? Brauchst du die unbedingt? Wir haben die wichtigsten Informationen zum Thema zusammengetragen!
Ob abgenutzte Wendeltreppen im Flur oder modrige Stufen im Garten – deine Treppen machen einen schäbigen Gesamteindruck? Eine Renovierung schafft schnelle Abhilfe. Eine Treppe zu renovieren bedeutet jedoch, dass du dich mit vielen verschiedenen Fragen beschäftigen musst: Worauf achten bei den verschiedenen Treppenarten, wenn du eine Treppe renovieren möchtest? Was brauchst du für eine Sanierung von Holztreppen? Welche Möglichkeiten hast du, um einer erneuten Abnutzung vorzubeugen? Wir haben die Lösungen – und ausserdem wertvolle Tipps, wie du die Renovierung deiner Treppenstufen in wenigen Schritten selbst durchführst.
Bei den unterschiedlichen Dachformen gibt es für die Dämmung drei verschiedene Bauweisen: das Kaltdach, das Warmdach und das Umkehrdach. Der Klassiker bei diesen Bauweisen ist das Kaltdach. Hierbei handelt es sich um ein belüftetes Dach: Zwischen der Dachhaut und der Wärmedämmung liegt eine Luftschicht, die für einen steten Luftstrom sorgt. Damit bleibt die Temperatur unter dem Dach konstant. Diese Bauweise war lange die typische Dachbauweise. Ein Grund dafür war, dass früher viele Hausbewohner den Dachboden als Speicher nutzten. Heute kommt dank fortschreitender Technologie und verbesserter Materialnutzung bei Neubauten primär ein Warmdach zum Einsatz.